Privatpraxen für Upright-Kernspintomographie

Köln, Hannover, München

Informationen für Patienten

Upright-Kernspintomographie

Das Upright™-MRT-Verfahren (upright = aufrecht, MRT = Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie) ist ein vollkommen neuer Ansatz in der Kernspintomographie und unterscheidet sich deutlich von den bisher angewendeten kernspintomographischen Verfahren, den sog. „Röhren“ in der diagnostischen Bildgebung.

Als Neuerung der Upright™-MRT erweist sich die vollkommen freie Positionierung des Patienten im Untersuchungsgerät mit der Möglichkeit, Bewegungsstudien und Untersuchungen unter der natürlichen Gewichtsbelastung anzufertigen. Die im Stehen oder im Sitzen, im Liegen oder in Funktion durchgeführten Upright™-MRT-Untersuchungen erlauben eine erheblich präzisere und aussagekräftigere Diagnosestellung.

Zum ersten Mal kann der Patient unter der natürlichen Gewichtsbelastung untersucht werden, wobei die Bandscheiben im Sitzen zum Beispiel einem 11-fach höheren Druck ausgesetzt sind als in liegender Position. Diese belastungsabhängigen Veränderungen können nun mit einer Upright™-MRT-Untersuchung in aufrechter Position sichtbar gemacht werden.

 

 

Die Upright™-MRT-Methode erlaubt als einziges Verfahren Untersuchungen der Hals- und Lendenwirbelsäule in verschiedenen Körperhaltungen, wie zum Beispiel in Überstreckung nach hinten oder in Beugung nach vorne. Positionsabhängige Krankheitsbilder sind kernspintomographisch darstellbar: Rückenmarkkanal und Nervenaustrittsöffnungen an der Wirbelsäule lassen sich erstmals genauer in den Funktionsstellungen beurteilen und können dabei im Liegen normal weit und unter Beugung oder Überstreckung der Wirbelsäule krankhaft eingeengt sein.

Ein weiterer Vorteil gegenüber einer konventionellen, alleinigen MRT-Untersuchung im Liegen besteht darin, dass insbesondere Instabilitäten als Folge eines Wirbelgleitens bildlich dargestellt und eindeutig bewiesen werden können.

Bekanntlich klagen viele Patienten darüber, dass ihre Schmerzen im Stehen oder bei bestimmten Bewegungen deutlich zunehmen - die Upright™-MRT-Bildgebung erlaubt Untersuchungen des Patienten genau in dieser Position, in der die Beschwerden auftreten.

Dadurch lassen sich positionsabhängige Pathologien erkennen, die bis dahin nicht sichtbar waren. Dies ermöglicht eine aussagekräftigere und exaktere Diagnose.

 

 

Darüber hinaus ergibt sich eine Reihe von weiteren Einsatzmöglichkeiten für verschiedenste Untersuchungen mit der Upright™-MRT-Methode. Es ist möglich gewichttragende Gelenke (Hüftgelenke, Kniegelenke, Sprunggelenke) stehend zu untersuchen, denn häufig klagen Patienten erst im Stehen oder beim Laufen über Schmerzsymptome.

Durch die gänzlich offene Bauart des Upright™-MRT müssen die Patienten während der Untersuchung nicht mehr in einer engen Röhre liegen, sondern haben einen freien Blick aus dem System heraus. Daher haben Patienten mit stark ausgeprägter Platzangst keinerlei Probleme mit einer Upright™-MRT-Untersuchung; auf eine Narkose kann problemlos verzichtet werden.